Hier möchte ich mal das wesentliche an Ausrüstung auflisten mit dem ich meistens unterwegs bin.
Ganz oben rangieren bei mir die Nikon D5500 , immer dran ist auch eine Arca Swiss kompatible Stativplatte an der man zusätzlich einen Sun-Sniper Kameragurt befestigen kann.
Mein fast „Immer drauf Objetiv“ ist ein Sigma 10-20 das sich hervorragend für Landschaften, Innenräume, Architektur und eben Lost Places eignet. Gefolgt wird das Sigma 10-20 von einem AF-S Nikkor 18-105 als guter und robuster Allrounder.
Für schöne Bokeh Aufnahmen und schlechtere Lichtverhältnisse leistet mir das AF-S Nikkor 50 1.8 sehr gute Dienste. Für den Tele Bereich habe ich ein AF-S DX NIKKOR 55–300 mm 1:4,5–5,6G ED VR

Als „Backup Kamera“ halte ich mir immer noch eine gute alte und robuste Nikon D300 die erst letztends bein Service war und seither doppelt so viel Spass macht.
Für festen Halt auf meinen Touren sorgt ein Rollei C4i Stativ, daheim für Studio setze ich auf die guten alten Velbon Alu Stative.
Verpackt wird das ganze in einen Lowepro BP 450 AW Rucksack.

Für das richtige Licht im Studio und wenn nötig unterwegs sorgen Yongnuo Blitzgeräte samt der dazu passenden Funkauslöser.

Für gutes Licht gerade an Lost Places Locations sorgt unter anderem auch eine Neewer CN-160 Videoleuchte
Solch ein Akuu Baustrahler ist auch recht nützlich wenn es um die Ausleuchtung dunkler Ecken geht oder um einmal Licht-Akzente zu setzen.

Ein altes Schätzchen habe ich auch noch, die sogenannte „Beroflex Wundertüte“ ein 500mm Tele, rein manuell ohne Autofocus oder Blendenübertragung. Also ist etwas Erfahrung und Ausprobieren angesagt.

Thema Taschenlampen
Seitdem LED Taschenlampen auf dem Markt sind haben sich diese stetig weiterentwickelt, waren es im Anfang kleine Funzeln die kaum an eine MAG-Light Lampe heran reichten aber es hat sich viel getan . Ich denke da insbesondere an LEDLENSER, in meinen Fall an die Ledlenser P7 eine handliche leistungsstarke Lampe für die Hosentasche oder um sie an den Rucksack zu hängen. Eine gute Stirnlampe darf logischerweise auch nicht fehlen.


Was ziehe ich an wenn ich unterwegs bin.
Was meine Bekleidung für Outdoor & Lost Places Touren angeht ist diese eher funktionell gehalten.
Regenjacke, Cargohose mit reichlich Taschen für Kleinkram und am wichtigsten gescheite Schuhe, entweder feste Wanderstiefel oder bequeme Sicherheitsschuhe (S3 Klasse)

Handy bzw. Smartphone
Ganz wichtig !!!! Nein nicht um zu surfen oder WhatsApp Bildchen zu schicken oder sonst etwas wie Facebook, Twitter & Co.
Ich plane meine Touren am PC und schicke mir die Wegbeschreibungen dann auf´s Handy und kann sie mit Google Maps abarbeiten.
Genauso setze ich eine Standortmeldung an meine Frau bzw. Tochter ab wenn ich an einem Spot angekommen bin und wenn ich mich innerhalb einer vereinbarten Zeit nicht wieder melde dann melden sie sich bei mir. Dies gilt insbesondere wenn ich alleine in der Natur unterwegs bin oder mal wieder auf LP Tour.

Meine letzten Neuerwerbungen möchte ich euch jetzt hier zeigen.
Gerber Multitool welches nicht viel Platz wegnimmt und wunderbar mit an den Hosengürtel oder in den Rucksack passt.

Dazu haben sich Ende Juni noch ein Satz Haida ND Filter bei mir eingefunden um zum Beispiel Lanzeitbelichtungen von fließendem Wasser zu machen

ohne ND Filter
mit ND Filter 8x, F13, ISO 100, 20 sec

Diese Haida Filter weisen bei starker Sonneneinstrahlung einen leichten Blaustich auf der sich aber recht gut in Lightroom retuschieren läßt. Für diesen Wasserfall bin ich extra 150 Km in die Eifel gefahren nach Hillesheim

Ende Juli 2019 hat mein Ojektiv-Park Zuwachs bekommen und zwar ein AF-S DX VR Zoom-Nikkor 18-200mm f/3,5-5,6G IF-ED als „Immerdrauf-Linse“ für die D300.
Zuerst konnte mich die Schärfe bzw. der Autofocus im oberen Bereich nicht ganz überzeugen aber Dank der Objektivkorrektur Funktion der D300 war dies innerhalb von 10 Minuten erledigt.

Mit der D300 ist das jetzt eine fette Kombi die 1,5kg auf die Waage bringt, aber genau das richtige für meine dicken Wurstfinger und robust genug für Lost Places Touren.