Es ist ein nasser kalter Wintertag als ich beschließe diesen verlassenen Bauernhof zu besuchen.
Den Tip dafür habe ich in der gleichen Woche von einen Kollegen bekommen der erst vor kurzen dort dort war.
Also nichts wie dort hin bevor die Rotznasen davon Wind bekommen und alles kurz und klein schlagen oder mit hässlichen Grafittis vollsprühen.
Es sind von mir aus etwa 1,5 Stunden Fahrt bis dort was bei Shitwetter auch nicht gerade angenehm ist, Nebel, Regen, stürmisch ist es teilweise auch noch.
Und BINGO ich werde selber auch noch fotografiert von so nem Teil mit nem roten Blitzlicht, mit ca. 10 Km/H zuviel ausserhalb einer geschlossenen Ortschaft. Na ja, mal abwarten was da kommt.
Ich habe mich mit meinen Kollegen Thorsten für 9:30 Uhr verabredet was auch wunderbar geklappt hat. Zusammen fahren wir dann mit meinen Auto weiter zu besagtem Bauernhof. Das letzte Stück der Zufahrt gestaltet sich schwierig weil der Feldweg komplett durchgeweicht ist beschließen wir das Auto oben stehen zu lassen und den Rest zu Fuss zu gehen, diese Entscheidung war wohl goldrichtig wie sich später heraus stellen sollte.
An dem Hof angekommen schauen wir erst einmal wo es reingeht, das Scheunentor steht offen was die Sache wesentlich leichter macht. Was wir vorfinden lässt mein Herz ein bisschen höher schlagen.
Kein Vandalismus, keine Grafittis, nur vieles ist durchwühlt aber auch noch einiges vorhanden. Einige Sachen lassen darauf schließen der der Hof ca. 2015-2017 aufgegeben wurde.
Die Vorratskammer ist noch gefüllt mit slbst eingemachten teilweise aus dem Jahr 2004.
Im Wohngebäude ist das Dach schon durch und es regenet herein aber alles in allem eine schöne Zeitkapsel.
Nach gut einer Stunde sind wir mit den Hof durch und begeben uns auf den Rückweg. Das Wetter ist eher schlechter als besser geworden und der Regen peischt uns ins Gesicht. Die ca. 500 Meter bergauf bis zum Auto sind mühsam.
ABER noch mühsamer ist es von meinem „Parkplatz“ wieder weg zu kommen und NEIN der Thorsten mußte nicht schieben das klappte gerade noch so.Alles in allem hat sich die Location aber gelohnt.
Danke Christian für den Tip.

Ein Kommentar

  • Tom sagt:

    Mittlerweile ist auch mein Knöllchen von den ich oben im Beitrag geschrieben habe eingetroffen.
    Mit 6Km/h zuviel und 20€ Verwarnungsgeld bleibt alles noch im „Taschengeldbereich“😇

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